Service-Point Hospiz Hessen
Projektlaufzeit: August 2005 bis August 2007
Der Service-Point Hospiz Hessen, kurz SPHH, ist ein Kooperationsprojekt von HAGE/KASA und LAG Hospize Hessen. Das Projekt wurde aus Mitteln der Willy Robert Pitzer Stiftung finanziert.
Mit der Einrichtung des SPHH sollte eine Beratungsstelle für die ambulanten Hospizinitiativen in Hessen geschaffen werden, die diese Dienste bei der Schaffung der Fördervoraussetzungen und der Beantragung der Fördermittel zu den Personalkosten nach §39a (2) SGB V bei den Gesetzlichen Krankenkassen berät und unterstützt.
Die Projektaufgabe umfasste die Beratung und Unterstützung der ambulanten hospizlichen Dienste bei der Schaffung der Fördervoraussetzungen, bei der Bearbeitung der Antragsformulare und der Aufdeckung vorhandener Ressourcen vor Ort. Fortbildungsmaßnahmen wurden recherchiert, Materialien zusammengestellt und die Dienste individuell und kontinuierlich bei ihren Vorhaben begleitet.
Die vier Projektphasen des SPHH
Phase 1
Einarbeitung und Vorbereitung der Bedarfsanalyse
Phase 2
Befragung aller ambulanten hospizlichen Dienste in Hessen, Beantwortung von Anfragen
Phase 3
Auswertung der Befragung und Beratung der Dienste, die lt. Erhebung Beratungsbedarf angegeben hatten
Phase 4
Ausbau der Beratungstätigkeit und Etablierung der SPHH, Eruieren weiterer Finanzierungsmöglichkeiten ambulanter hospizlicher Arbeit und Kontaktaufnahmen
Fazit
Von Bedeutung war für die ambulanten Hospizinitiativen, und hier insbesondere für die ehrenamtlichen Verantwortlichen in den Gruppen, die kontinuierliche Prozessbegleitung, die gemeinsame Suche nach gangbaren Wegen, um die Hospizarbeit vor Ort auszubauen und in das Netzwerk zur Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen zu integrieren und hierbei Unterstützung zu erfahren.